DHL GoGreen – ein Witz

9.7.2008

Wie viele andere Unternehmen fährt auch DHL momentan eine Klima-(Werbe)-Kampangne. Die DHL GoGreen genannte Aktion beinhaltet unter Anderem den GoGreen Versand. Dieser soll den CO2-Ausstoß, der durch den Versand eines Päckchens entsteht, durch Ausgleichsprojekte wieder nihilieren. So verursacht beispielsweise eine 5 kg schwere Sendung von London nach Washingtion laut DHL 27 kg CO2.

In Deutschland ist für Privatkunden allderdings nur das Pluspackchen als GoGreen Variante am Schalter zu bekommen.

Als ich nun neulich ein paar größere Päckchen zur Post brachte, wollte ich das ganze einmal ausprobieren. – Doch Fehlanzeige: Keine der drei Mitarbeiterinnen meiner Filiale hatte von der Aktion gehört, bzw. wusse, was ich von ihr wollte. Lediglich die eine hatte wohl schon einmal davon gehört, versuchte mir allerdings weiszumachen, dass ich das Päckchen so nur online frankieren könne.

Somit kann ich die DHL-Aktion nur als weiteren Öko-Marketing-Witz verbuchen, von denen es leider in letzter Zeit so viele gibt.

3 Antworten zu “DHL GoGreen – ein Witz”

  1. postagentur sagt:

    Die Postfilialen haben keine Zeit sich auf neue Produkte schulen zu lassen oder haben dafür keine Interesse.
    Sie schädigen damit der Deutschen Post.
    Sie haben die Verträge abgeschlossen um Kundschaft in ihr Geschäft einzubringen aber nicht mit der zusätzlichen Dienstleistung der Post gerechnet.

  2. postagentur sagt:

    In Neuthard bei Bruchsal werden von der Postagentur nur Pakete bis 20 Kg angenommen und auch keine große Sendungen da die Inhaberin diese nicht annimmt.
    DHL befördert aber Sedungen bis ca. 32 kg. und auch grosse Pakete.
    Da wo ich wohne hat der Zusteller keine Chance die Pakete an einen Nachbarn abzugeben,ich habe echt Mitleid mit meinen sehr freundlichen Paketzuzsteller der doch die Pakete meist über 20 kg an einen Nachbarn aber 200 Meter weit weg ausliefert da er sie ja nicht in der Postagentur abliefern kann.

  3. wuhogo sagt:

    Ich kann auch nur sagen, dass bei meinen beiden Postagenturen die MitarbeiterInnen mit “GoGreen” nichts anfangen können. Heute brachte ich mal wieder ein Paket zur Postagentur, fragte nach “GoGreen” und erhielt nur die pampige Antwort, doch bitte deutsch mit dem Angestellten zu reden. Als ich es ihm erklärte und ihn dann darauf aufmerksam machte, dass GoGreen auf der Webseite der Post propagiert wird, erhielt ich die Antwort, dass sie irgendwann sowieso alle durchs Internet ersetzt würden…
    Was soll man daraufhin sagen… Dienstleistungswüste…
    Und dann wundern sie sich, dass andere Zusteller ihnen den Markt streitig machen. In diesem Fall wohl zurecht…

Hinterlasse eine Antwort