Politiker und das Internet
Es sind solche Zitate
„Das Handy bedienen, das ist schon viel. Ich hab’ Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen und ich hab’ sehr talentierte Kinder auf dem Gebiet, die werden mich da schon noch ein Stück einweisen.“
Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, März 2007
„Browser. Was sind’n jetzt nochmal Browser?“
Brigitte Zypries, Bundesjustizministerin, Juni 2007
„Ins Internet bin ich, glaube ich, einmal oder zweimal bisher gegangen.“
Hans-Christian Ströbele, MdB (Grüne), Juni 2007
bei denen man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll.
René hat dazu nun ein nettes Pamphlet verfasst. Ob diese „Unsitte“ jedoch, wie René behauptet, tatsächlich unter Konservativen weiter verbreitet ist, würde ich erst einmal bezweifeln. Mein Eindruck ist, dass sich diese Unkenntnis fraktionsübergreifend großer Beliebtheit erfreut.
Und natürlich kann man auch nicht erwarten, dass jeder Abgeordnete Ahnung von den Dingen hat, über die er abstimmt. Das wäre realitätsfremd. Aber – zumindest von einem Wirtschaftsminister und / oder der Mehrheit der Abgeordneten würde ich doch rudimäntäre Kenntnisse über die „neuen“ Medien erwarten.