29.9.2008

Am gestrigen Sonntag, den 28. September 2008 fanden in Brandenburg Kommunalwahlen statt. Zehn Gemeinden darunter haben mit Wahlcomputern der Firma Nedap gewählt. Grund genug für mich, um mir das genauer anzusehen, sprich die Wahl zu beobachten.
Highlites des Tages:
- Spiegel hinter der Wahlkabine
- Wahlhelfer, die tätlich bei der Stimmabgabe helfen
- Missachtung der Sicherheitsprozeduren
- Wahlleiter will mir die Beobachtung der Wahlvorbereitungen verbieten
Mein Bericht über den Morgen, die Blitzvisiten am Nachmittag und die Auszählung am Abend sowie eine kleine Statistik.
Weitere Berichte (nicht von mir): Wahlbeobachtung Ruhlsdorf, Erste Eindrücke vom Morgen, bei Frank und Kurzberichte bei soup und twitter.
Tags: Politik, Wahl, Wahlcomputer
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26.9.2008
Da ich kürzlich gefragt wurde, wie ich mir eine lizenzkonforme Verwendung meiner CC-lizenzierten Bilder vorstelle, will ich an dieser Stelle mehrere Beispiele für eine Bildnutzung geben:
Beispiel 1: Online-Nutzung

Foto: Nikolas Becker, CC-by-sa 3.0
Der entsprechende Code:
Beispiel 2: Online mit Button

Foto: Nikolas Becker,

Der entsprechende Code:
Beispiel 3: Online mit Button (klein)

Foto: Nikolas Becker, 
Der entsprechende Code:
Beispiel 4: Print-Nutzung
Da Verlinkung bei Print-Nutzung medienbedingt nicht möglich ist, würde ich eine E-Mail Adresse angeben, um eine eindeutige Identifikation des Urhebers zu ermöglichen:

Foto: foto@NikolasBecker.de,
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/
Auch die Nutzung der in den Beispielen 2 und 3 verwendeten Buttons bietet sich an.
Zum Schluss möchte ich noch auf das Impressum auf der Rückseite eines CC-lizenzierten Flyers hinweisen, der eine CC-lizienzerte Schriftart nutzt und evtl. als Vorbild gelten kann (Ausschnitt):

Siehe dazu: Logos und Buttons der CC-Lizenzen
Tags: CreativeCommons
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14.9.2008

Das Bild zeigt eine Wespe, die ich diesen Sommer photographiert habe. Um ein schön ruhiges Hintergrundbild zu erhalten, habe ich sie mittels Colorkey freigestellt und in der Ecke positioniert.
Die etwas merkwürdige Auflösung der Datei ist nicht grundlos: Mit diesen Pixelmaßen und der Einstellung „Zoom“ passt das Bild sowohl auf meinen kleinen 5:4 Laptop-Bildschirm, als auch auf den großen Breitbild-Desktop. Wer gerne das Ursprungsbild hätte, kann mir wie immer eine E-Mail schreiben.
Das Wallpaper steht natürlich unter CC-by-sa.
Tags: Fotos, Wallpaper
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9.9.2008

Mein lieblings Creative Commons Musiker Brad Sucks hat gestern endlich sein zweites Album veröffentlicht: „Out of It“
Wie schon sein erstes Album „I Don’t Know What I’m Doing“ von 2003, kann auch Out of It komplett kostenlos heruntergeladen werden. (Klar da CC lizenziert.) Um Brad dennoch für seine Arbeit zu bezahlen, kann man entweder die CD bestellen oder die MP3s bezahlen. Den Preis für die CD bzw. die Dateien kann man selbst bestimmen. Minimum sind jedoch 5 US$ (3,54 €).
Wer dem antiquierten CD-Medium jedoch nichts abgewinnen kann, darf T-Shirts kaufen oder kann einfach ein Trinkgeld geben. (Noch eine Möglichkeit.)
Achja: das Album ist wieder einmal super genial!
Tags: CreativeCommons, Musik
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20.8.2008

Grund zur Freude für alle Pastafari! Für das altbekannte cowsay habe ich nun ein FSM gebastelt.
Zur Installation einfach die Datei fsm.cow in das Verzeichnis /usr/share/cowsay/cows kopieren.
Nun kann cowsay bzw. cowthink mit dem Parameter -f fsm gestartet werden. Ramen.
Tags: code, cowsay, FSM, Linux, Shell, Spaß
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20.8.2008

Letzten Samstag konnte man ja eine partielle Mondfinsternis beobachten. Ich habe versucht das Phänomen fotografisch festzuhalten – leider nur mit mäßigem Erfolg. Das obrige Foto gefällt mir dennoch ganz gut, es entstand mit 200mm in 5 Sekunden bei Blende f/10.
Bei der nächsten Finsternis (9. Februar 2009) werde ich es vielleicht noch einmal mit einem Stativ probieren. – Die dieses Mal verwendete Fensterbrett-Buch-Konstruktion war der Schärfe des Bildes jedenfalls nicht sonderlich zuträglich.
Tags: Fotos, Mondfinsternis
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14.8.2008
Eigentlich interessiere ich mich für Olympia genau so, wie für den sprichwörtlich umgefallenen Sack Reis in eben jener asiatischen Region der Erde.
Dennoch war ich neulich erstaunt, als ich auf tagesschau.de las:
„Aus rechtlichen Gründen dürfen wir die Berichte der Tagesschau über die Olympischen Spiele nicht ins Netz stellen.“
Hintergund ist, dass der amerikanische Sender NBC, der sich die Übertragungsrechte für die USA gesichert hat, die Wettkämpfe zeitverschoben in der amerikanischen Prime Time ausstrahlen möchte. NBC befürchtet daher, dass einige seiner potentiellen Zuschauer auf europäische Internetangebote – wie zum Beispiel die ARD – ausweichen könnten, um die Spiele live zu verfolgen.
Inzwischen hat man sich bei der ARD jedoch entschieden die Olympia-Inhalte unter einer eigenen URL (peking.ard.de) ins Netz zu stellen. Allerdings ist die Adresse nur von deutschen IP-Adressen aus abrufbar. Dieses Hindernis ist stellt jedoch nur eine kleine Hürde für ausländische Zuschauer dar. Proxys finden sich wie Sand am Meer, eine deutsche IP lässt sich so leicht „fälschen“.
Um so erstaunter war ich, als ich hörte, dass das IOC selbst täglich mehrere Stunden Filmaufnahmen über YouTube bereitstellen will. – Allerdings mit der selben „geoblocking“ Technik versehen, nur diesmal nicht für deutsche Nutzer, sondern für Dritte-Welt Staaten zugänglich. Dass dieses Project jedoch allenfalls dazu taugt, das angeschlagene Ansehen des IOC aufzubessern, zeigt der tageschau.de-Artikel.
Wie auch immer – Glück für diejenigen, die „die Spiele“ im Netz verfolgen wollen und können: Eine Liste von anonymen Proxys findet sich z. B. hier.
Update: The Beijing Bay
Tags: Fernsehen, Internet, Medien, NBC, Olympia, proxy, Tagesschau, YouTube
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21.7.2008
Unglaublich. Da nimmt jemand ein 28 Jahre altes Videospiel und schreibt einen JavaScript-basierten Clone, der im Favicon des Browsers gespielt wird. Unglaublich.
(via)
Tags: Arcade, Browser, Computerspiel, JavaScript, Retro, Spaß
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16.7.2008
Dr. Kai Gniffke, Chefredakteur der Tagesschau, berichtet im tagesschau.de Blog (der übrigens sehr lesenswert ist) über Probleme mit der korrekten Benennung der kürzlich von Sarkozy gegründeten „Mittelmeerunion“.
Denn im offiziellen EU-Spech hat die Union méditerranéenne den wenig griffigen Namen „Union für das Mittelmeer“. Trotz dieses sperrigen Namens bemühte sich die Tagesschau laut Gniffke zunächst um journalistische Genauigkeit: Noch bis Sonnatg, den 13. Juli, konnten die Tagesschau-Zuschauer hinter dem Moderator „Union für das Mittelmeer“ lesen. Warum diese „Union“ so heißt, bzw. wer sie überhaupt ist, machte der Satz
„Die Europäische Union will eine engere Partnerschaft mit den Nachbarstaaten am Mittelmeer“
deutlich.
Doch mit Beginn der neuen Woche wurde die Redaktion von der Realität „überrollt“. Überall wurde nur noch von einer „Mittelmeerunion“ gesprochen. Dabei suggeriert dieser Begriff doch, es handele sich um eine Union der Anrainerstaaten des Mittelmeeres nach dem Vorbild der „Europäischen Union“. Das dem nicht so ist, scheint jedoch niemanden daran zu hindern, den irreführenden Namen Mittelmeerunion zu nutzen. Und um keine unnötige Verwirrung zu schaffen hat sich die Tagesschau dieser (Un)sitte angeschlossen.
Achja, wie ich zu dieser unverständlichen mäßig lustigen Überschrift komme?
„Übrigens: Heute hatten wir schon geulkt, unsere Schlagzeile könne eh missverstanden werden als ein klares Bekenntnis von CDU/CSU zu ihrem Urlaubsziel: “Union für das Mittelmeer”.“
Tags: Europäische Union, Medien, Mittelmeerunion, Politik, Tagesschau
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