Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Politiker und das Internet

Montag, 14. Juli 2008

Es sind solche Zitate

„Das Handy bedienen, das ist schon viel. Ich hab’ Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen und ich hab’ sehr talentierte Kinder auf dem Gebiet, die werden mich da schon noch ein Stück einweisen.“

Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, März 2007

„Browser. Was sind’n jetzt nochmal Browser?“

Brigitte Zypries, Bundesjustizministerin, Juni 2007

„Ins Internet bin ich, glaube ich, einmal oder zweimal bisher gegangen.“

Hans-Christian Ströbele, MdB (Grüne), Juni 2007

bei denen man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll.

René hat dazu nun ein nettes Pamphlet verfasst. Ob diese „Unsitte“ jedoch, wie René behauptet, tatsächlich unter Konservativen weiter verbreitet ist, würde ich erst einmal bezweifeln. Mein Eindruck ist, dass sich diese Unkenntnis fraktionsübergreifend großer Beliebtheit erfreut.

Und natürlich kann man auch nicht erwarten, dass jeder Abgeordnete Ahnung von den Dingen hat, über die er abstimmt. Das wäre realitätsfremd. Aber – zumindest von einem Wirtschaftsminister und / oder der Mehrheit der Abgeordneten würde ich doch rudimäntäre Kenntnisse über die „neuen“ Medien erwarten.

Designed for Windows XP

Mittwoch, 09. Juli 2008

Designed for Windows XP 1Designed for Windows XP 2

DHL GoGreen – ein Witz

Mittwoch, 09. Juli 2008

Wie viele andere Unternehmen fährt auch DHL momentan eine Klima-(Werbe)-Kampangne. Die DHL GoGreen genannte Aktion beinhaltet unter Anderem den GoGreen Versand. Dieser soll den CO2-Ausstoß, der durch den Versand eines Päckchens entsteht, durch Ausgleichsprojekte wieder nihilieren. So verursacht beispielsweise eine 5 kg schwere Sendung von London nach Washingtion laut DHL 27 kg CO2.

In Deutschland ist für Privatkunden allderdings nur das Pluspackchen als GoGreen Variante am Schalter zu bekommen.

Als ich nun neulich ein paar größere Päckchen zur Post brachte, wollte ich das ganze einmal ausprobieren. – Doch Fehlanzeige: Keine der drei Mitarbeiterinnen meiner Filiale hatte von der Aktion gehört, bzw. wusse, was ich von ihr wollte. Lediglich die eine hatte wohl schon einmal davon gehört, versuchte mir allerdings weiszumachen, dass ich das Päckchen so nur online frankieren könne.

Somit kann ich die DHL-Aktion nur als weiteren Öko-Marketing-Witz verbuchen, von denen es leider in letzter Zeit so viele gibt.

Ubuntu Widescreen Wallpaper

Dienstag, 08. Juli 2008

Da ich gerade die Software auf der diese Seite läuft umgestellt habe, fielen mir bei den Aufräumarbeiten diese zwei Desktophintergründe in die Hände, die ich schon vor langen „ubuntufiziert“ habe. Beide eignen sich besonders für Breitbild-Monitore (Widescreen) oder zwei parallel betriebene Desktops (Multi-Head).

Sonnenaufgang über dem Swifts Creek (Australien)

Ubuntu-Swifts Creek Wallpaper

Dieses Bild basiert auf dem Bild Dawn_at_swifts_creek_panorama.jpg aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Fir0002.

San Diego bei Nacht

Ubuntu-Swifts Creek Wallpaper

Dieses Bild basiert auf dem Bild San_Diego_Reflecting_Pond.jpg aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Rufustelestrat.

Endspurt

Dienstag, 06. November 2007

Heute Abend fand der Demo-Endspurt gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung statt. Leider war es etwas kalt und regnerisch, so dass sich im Vergleich zu der letzten Demo vergleichsweise wenig Menschen ansammelten.

Da ich leider ohne Stativ unterwegs war, sind die Bilder dementsprechend verwackelt geworden.

Reichstag heute Abend

Schärfere Bilder gibts bei Tagesschau, heise und taz.

„sensitive information“ auf bundestag.de

Mittwoch, 03. Oktober 2007

Auf der Suche nach einem Mirror für dieses leider nicht mehr abrufbare Dokument bin ich gerade auf diese Logdatei gestoßen. Klar. Dateien, die Hinweise wie diesen

the hts-log.txt file, and hts-cache folder, may contain sensitive information, such as username/password authentication for websites mirrored in this project do not share these files/folders if you want these information to remain private

in ihrem Kopf enthalten, lege ich auch immer auf meinem Webserver ab und lasse sie von google indizieren. Tja, wenn man schon einen Webserver unter Windows laufen lässt …Da ich aber nichts interresantes entdecken konnte, handelt es sich wahrscheinlich nur um einen honeypot für die Chinesen.

Wenn man keine Ahnung hat …

Donnerstag, 27. September 2007

„Das Internet ist heute so etwas wie die universelle Plattform des heiligen Krieges gegen die westliche Welt. Es ist Kommunikationsmedium, Werbeträger, Fernuniversität, Trainingscamp und Think Tank der Islamisten zugleich.“

Im Internet gäbe es eine

„virtuelle und exterritoriale, zugleich aber reale und höchst gewalttätige Gegenbewegung zur westlichen Demokratie“.

Die

„von realen Menschen programmierte virtuelle Welt [würde] Macht über Menschen in unserer Mitte“ gewinnen.

Die

„absolute Offenheit des virtuellen Raums [werde so] zur Gefahr für die offene Gesellschaft und ihre Verfassung als freiheitlicher Demokratie.“

Wer verzapft sochen Schwachfug? Schäuble natürlich. (O-Töne bei Reutters)

„Freiheit statt Angst“

Samstag, 22. September 2007

Fotos zur heutigen Demo in Berlin sind online. Laut Tagesschau waren nach Polizeiangaben mehr als 8000 Bürger, laut Veranstaltern mehr als 15.000 anwesend.

§ 129 - lol!

Wer gerne höheraufgelöstes haben will, schreibt mir einfach.

Grafikkram

Mittwoch, 10. Januar 2007

Ein paar Spielereien, die hier schon länger verstauben:

(anklicken)

Videos aus Webseiten speichern

Mittwoch, 06. Dezember 2006


Da mich in letzter Zeit mehrere Leute danach fragten, wie sich Videos aus den Onlineangeboten von ARD, ZDF und anderen Websites speichern lassen, werde ich das – im Grunde recht simple – Vorgehen im folgenden allgemeingültig erläutern. Diese Anleitung ist bewusst sehr einfach gehalten, da die Fragenden leider nicht mit weitreichenden Kenntnissen gesegnet waren.

Video oder Flash?

Es gibt grundsätzlich zwei Arten ein Video in eine Website einzubetten, demzufolge ist auch das Prozedere, um diese speichern zu können unterschiedlich. Reine Videodateien lassen sich daran erkennen, dass sich dem Anwender eine Oberfläche der Bedienelemente (Play, Stop, Pause etc.) zeigt, die er von einer auf seinem Rechner installierten Anwendung kennen sollte. Das heißt, es werden z. B. die Bedienungselemente des Windows Media Players oder des Totem-Players sichtbar. Beispielsweise so.

Bei Flash-Videos wird die gesamte Bedienoberfläche vom Betreiber bereitgestellt. Das ist so zum Beispiel bei YouTube oder Google Video der Fall. Viele dieser Videohoster erlauben es auch, die Videos in eine andere Seite zu integrieren. Man erkennt diese Fälle dann meist am Logo des Betreibers (Beispiel – Google Video Logo unten rechts).

Sollte man also feststellen, dass es sich um ein Flash-Video handelt, so überspringe den Folgenden Abschnitt einfach.

Video

Wenn nun bekannt ist, dass eine Videodatei in die Seite eingefügt wurde, gilt es herauszufinden, unter welcher URL die Datei erreicht werden kann. Dazu ist es nötig den Quelltext der Seite zu betrachten. Firefox Benutzer gelangen durch Ansicht -> Seitenquelltext anzeigen (Strg + U ) zu dieser Ansicht, bei anderen Browsern sollte es ähnlich zu bewerkstelligen sein. Nun muss der Quelltext nach dem eingebetteten Video abgesucht werden: Sehr wahrscheinlich wurde dazu der HTML-Tag <objekt benutzt. (Wer keine Lust hat diese Suche selbst vorzunehmen kann natürlich auch seinen Browser bemühen (Firefox: Strg + F )). Ist der entsprechende Abschnitt nun gefunden, schaut er zum Beispiel so aus:

<object id="wmp" name="wmp"
	classid="CLSID:22D6f312-B0F6-11D0-94AB-0080C74C7E95"
	standby="Loading Windows Media Player components..."
	codebase="http://activex.microsoft.com/activex/controls/mplayer/en/nsmp2inf.cab#Version=6,4,7,1112"
	type="application/x-oleobject" width="320" height="312">
		<param name="FileName" value="http://wstreaming.zdf.de/zdf/300/061223_darfur2_h19.asx" />
		<param name="ShowControls" value="1" />
		<param name="ShowPositionControls" value="1" />
		<param name="ShowStatusBar" value="true">
		<param name="AutoStart" value="true" />

		<param name="DisplaySize" value="0" />
		<embed id="wmp" name="wmp"
			type="application/x-mplayer2"
			swliveconnect="true"
			width="320" height="312" border="0"
			pluginspage="http://www.microsoft.com/netshow/download/player.htm"
			src="http://wstreaming.zdf.de/zdf/300/061223_darfur2_h19.asx"
			ShowControls="1"
			ShowPositionControls="1"
			ShowStatusBar="1"
			AutoStart="true"
			DisplaySize="0">
		</embed>
</object>

Was sagt uns das nun?  Diese ganzen Angaben definieren z.B. die Größe des sichtbaren Videos, die Anzahl der Schaltfächen etc. Wichtig ist für uns aber nur die Adresse zu unserer Mediendatei. Diese findet man in unserem Beispiel gleich zweimal (rot markiert): Zum einen unter FileName, zum anderen unter src (Source).

Möglicherweise steht an dieser Stelle schon die Adresse zur eigentlichen Videodatei (erkennbar an den gebräuchlichen Dateiendungen mpg, avi, wmv etc.), meist wird es sich jedoch um ein Containerformat handeln. Diesen umschließt – wie der Name schon erkennen lässt – eine andere Datei. Das ist normalerweise der Fall, wenn die Datei gestreamt werden soll, d.h. es wird immer nur der Teil geladen, den man auch gerade brachtet. Um nun an die eigentliche Datei zu gelangen, müssen wir unsere Containerdatei erst einmal abspeichern. Dazu können wir diese einfach in die Adressleiste unseres Browsers eingeben. Bietet dieser dann keinen Dialog zum herunterladen der Datei an, bemüht man die Menüpunkte Datei -> Seite speichern unter (oder so ähnlich). Die heruntergeladene Datei (061223_darfur2_h19.asx) muss nun mit einem Texteditor geöffnet werden. Das ganze sieht dann etwa so aus:

 <ASX version ="3.0">
     <Entry>
         <Ref href="mms://ms.mdcs.dtag.de/zdf/zdf/061223_darfur2_h19_h.wmv"/>
     </Entry>
 </ASX>

Und hier lässt sich auch schon ganz einfach die wahre URL zu der Videodatei erkennen (rot hinterlegt). Wie sich aus dem mms:// erkennen lässt handelt es sich dabei allerdings um einen Stream, diesen müssen wir nun noch mit geeigneter Software in eine Datei auf unserer Festpaltte bannen. Das lässt sich zum Beispiel mit dem VLC Player bewerkstelligen.

Hat man den VLC gestartet wählt man unter Datei den Streaming-Assistent aus, wählt den Punkt Transkodieren/Als Datei speichern. Im folgenden Eingabefeld gibt man die Adresse zu dem herausgefundenen Stream ein, wählt noch einen Video- und einen Audiocodec (Z.B. MPEG 4 oder Theora und Vorbis) und speichert das Video schließlich unter einem selbstgewählten Dateinamen.

Flash

Videos von YouTube, GoogleVideo und Konsorten liegen im FLV-Format (Flash Video) vor. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Websites, die es erlauben die Videos mit wenigen Klicks herunterzuladen. So muss etwa bei keepvid.com lediglich die Adresszeile der Videoseite in ein Eingabefeld kopiert werden, um kurz darauf einen Downloadlink zu erhalten.

Um das Video schließlich abzuspielen, wird unter Linux die Bibliothek ffmpeg benötigt. MPlayer Xine, Totem und Kaffeine können so FLV-Videos ohne Probleme wiedergaben. Mit ffplay können die Dateien auch problemlos in ein anderes Format konvertiert werden.