Artikel mit ‘Internet’ getagged

Schäuble im Chat

Donnerstag, 12. März 2009

Am morgigen Donnerstag wird Wolfgang Schäuble ab 13:00 Uhr im tagesschau-Video-Chat zu sehen sein. Fragen und Themen können und konnten bereits auf der zugehören Website gestellt werden.

Diese ist unter der wunderschönen Adresse www.t88198792.de zu erreichen. Da fragt man sich doch, warum überhaupt jemand das DNS erfunden hat und wir nicht gleich IP-Adressen in die Browser tippen …

Update: Der Chat findet jetzt unter dieser Adresse statt.

Update²: Die Aufzeichnung des Interviews ist hier zu finden.

Abschreiber

Dienstag, 10. Februar 2009

Die Titanic wusste es schon lange, auch andere haben bereits derartige Thesen geäußert, doch nun gibt es einen eindrucksvollen Beweis: Die Informationsgesellschaft ist die Perfektionierung des Wissenskreislaufes. Wer keine Quellen hat, schreibt sie sich einfach selbst …

Olympia im Internet? – Ein Witz!

Donnerstag, 14. August 2008

Eigentlich interessiere ich mich für Olympia genau so, wie für den sprichwörtlich umgefallenen Sack Reis in eben jener asiatischen Region der Erde.

Dennoch war ich neulich erstaunt, als ich auf tagesschau.de las:
„Aus rechtlichen Gründen dürfen wir die Berichte der Tagesschau über die Olympischen Spiele nicht ins Netz stellen.“

Hintergund ist, dass der amerikanische Sender NBC, der sich die Übertragungsrechte für die USA gesichert hat, die Wettkämpfe zeitverschoben in der amerikanischen Prime Time ausstrahlen möchte. NBC befürchtet daher, dass einige seiner potentiellen Zuschauer auf europäische Internetangebote – wie zum Beispiel die ARD – ausweichen könnten, um die Spiele live zu verfolgen.

Inzwischen hat man sich bei der ARD jedoch entschieden die Olympia-Inhalte unter einer eigenen URL (peking.ard.de) ins Netz zu stellen. Allerdings ist die Adresse nur von deutschen IP-Adressen aus abrufbar. Dieses Hindernis ist stellt jedoch nur eine kleine Hürde für ausländische Zuschauer dar. Proxys finden sich wie Sand am Meer, eine deutsche IP lässt sich so leicht „fälschen“.

Um so erstaunter war ich, als ich hörte, dass das IOC selbst täglich mehrere Stunden Filmaufnahmen über YouTube bereitstellen will. – Allerdings mit der selben „geoblocking“ Technik versehen, nur diesmal nicht für deutsche Nutzer, sondern für Dritte-Welt Staaten zugänglich. Dass dieses Project jedoch allenfalls dazu taugt, das angeschlagene Ansehen des IOC aufzubessern, zeigt der tageschau.de-Artikel.

Wie auch immer – Glück für diejenigen, die „die Spiele“ im Netz verfolgen wollen und können: Eine Liste von anonymen Proxys findet sich z. B. hier.

Update: The Beijing Bay

Politiker und das Internet

Montag, 14. Juli 2008

Es sind solche Zitate

„Das Handy bedienen, das ist schon viel. Ich hab’ Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen und ich hab’ sehr talentierte Kinder auf dem Gebiet, die werden mich da schon noch ein Stück einweisen.“

Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, März 2007

„Browser. Was sind’n jetzt nochmal Browser?“

Brigitte Zypries, Bundesjustizministerin, Juni 2007

„Ins Internet bin ich, glaube ich, einmal oder zweimal bisher gegangen.“

Hans-Christian Ströbele, MdB (Grüne), Juni 2007

bei denen man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll.

René hat dazu nun ein nettes Pamphlet verfasst. Ob diese „Unsitte“ jedoch, wie René behauptet, tatsächlich unter Konservativen weiter verbreitet ist, würde ich erst einmal bezweifeln. Mein Eindruck ist, dass sich diese Unkenntnis fraktionsübergreifend großer Beliebtheit erfreut.

Und natürlich kann man auch nicht erwarten, dass jeder Abgeordnete Ahnung von den Dingen hat, über die er abstimmt. Das wäre realitätsfremd. Aber – zumindest von einem Wirtschaftsminister und / oder der Mehrheit der Abgeordneten würde ich doch rudimäntäre Kenntnisse über die „neuen“ Medien erwarten.

Wenn man keine Ahnung hat …

Donnerstag, 27. September 2007

„Das Internet ist heute so etwas wie die universelle Plattform des heiligen Krieges gegen die westliche Welt. Es ist Kommunikationsmedium, Werbeträger, Fernuniversität, Trainingscamp und Think Tank der Islamisten zugleich.“

Im Internet gäbe es eine

„virtuelle und exterritoriale, zugleich aber reale und höchst gewalttätige Gegenbewegung zur westlichen Demokratie“.

Die

„von realen Menschen programmierte virtuelle Welt [würde] Macht über Menschen in unserer Mitte“ gewinnen.

Die

„absolute Offenheit des virtuellen Raums [werde so] zur Gefahr für die offene Gesellschaft und ihre Verfassung als freiheitlicher Demokratie.“

Wer verzapft sochen Schwachfug? Schäuble natürlich. (O-Töne bei Reutters)

TLD Weltkarte

Sonntag, 12. März 2006

In dieser Weltkarte habe ich alle länderspezifischen TLDs (auch country-code TLDs oder ccTLDs genannt) verzeichnet. Als Grundlage diente dabei eine politische Weltkarte von 2005.

TLD Weltkarte (verkleinert)
Ausschnitt Nord Atlantik
Ausschnitt Europa
Ausschnitt Karibik

Download

Die Karte kann zur Zeit bei Wikimedia Commons als PNG mit 6000×3375 und 3,9MB oder als JPG mit der selben Auflösung und 1,93MB heruntergeladen werden. Eine SVG wird möglicherweise später verfügbar sein.

Anmerkungen

  • .aq für Antarktis ist hier definiert als alles südlich von 60° S.
  • Åland ist mit .ax eingetragen. Vor dem 1. März 2006 war .aland.fi vorgesehen.
  • .cs für Serbien und Montenegro wurde früher für die Tschechoslowakei verwendet.
  • .dd für die DDR wurde zwar zugeteilt, jedoch nie verwendet und befindet sich auch nicht auf der Karte.
  • .kp für; Nordkorea ist reserviert, wird jedoch z.Z. nicht verwendet.
  • .su steht für die ehemalige Sowjetunion und ist somit nicht verzeichnet.
  • .tl für Timor-Leste und Osttimor hatten früher .tp
  • .yu stand für das ehem. Jugoslawien, Serbien und Montenegro (jetzt: .cs)

Vermarktung

Einige (meist kleine) Staaten vermarkten ihre TLDs für andere Zwecke. Z.B.:

  • .cc – Kokosinseln
  • .la – Laos (vermarktet durch Los Angeles).
  • .tk – Tokelau
  • .tv – Tuvalu (häufig für Fernsehsender (Television) genutzt)
  • .to – Tonga
  • .fm – Mikronesien (als Rundfunk)

Siehe auch: Top-Level-Domain Zweckentfremdungen auf Wikipedia.