Artikel mit ‘Spaß’ getagged

Abschreiber

Dienstag, 10. Februar 2009

Die Titanic wusste es schon lange, auch andere haben bereits derartige Thesen geäußert, doch nun gibt es einen eindrucksvollen Beweis: Die Informationsgesellschaft ist die Perfektionierung des Wissenskreislaufes. Wer keine Quellen hat, schreibt sie sich einfach selbst …

Offline E-Mail Newsletter

Samstag, 31. Januar 2009

Manchmal muss man sich einfach an den Kopf fassen, wenn die Dinge zu bizarr werden. Heute war so ein Tag. Ich wurde von jemanden auf einen E-Mail Newsletter der Europäischen Kommission hingewiesen.

Dessen „Bestellung“ ist ganz einfach: Formular ausdrucken, ausfüllen und …

„Bitte geben Sie lhre Bestellung beim Personal im Service-Punkt ab. Vielen Dank.“

Formular der EK zum Bestellen des Newsletters

Un-glaub-lich. Da fällt mir auch nichts mehr zu ein …

Crayon Physics Deluxe

Samstag, 17. Januar 2009

Vor einigen Monaten bin ich auf folgendes Video gestoßen:

Die Idee bzw. deren Umsetzung haben mir sehr gefallen – einziges Problem: Das Spiel gab es (noch) nicht, einzig diesen stark beschränkten Prototypen. Wenig später habe ich das Flash-Spiel Magic Pen gefunden. Dieses Spiel ähnelt dem im Video gezeigten Crayon Physics sehr – ein klasse Spiel, leider viel zu kurz.

Nun ist endlich vor ein paar Tagen die Vollversion des Spiels unter dem Namen Crayon Physics Deluxe erschienen. Sie kostet $20 und enthält über 70 level sowie einen Editor zum Basteln eigener level.

Eine kostenlose Demoversion gibt es zum Download auf der Seite. Ebenfalls verfügbar ist eine Version für iPhone und iPod Touch für $4,99, die sich mit dem Finger bedienen lässt.

Was es bisher nicht gibt, ist eine Linux-Version. So kann ich das vielversprechende Spiel leider nicht ausprobieren, obwohl ich es mir gerne gekauft hätte – schade.

Flying Spaghetti Monster meets cowsay

Mittwoch, 20. August 2008

Terminal mit cowsay und FSM

Grund zur Freude für alle Pastafari! Für das altbekannte cowsay habe ich nun ein FSM gebastelt.

Zur Installation einfach die Datei fsm.cow in das Verzeichnis /usr/share/cowsay/cows kopieren.

Nun kann cowsay bzw. cowthink mit dem Parameter -f fsm gestartet werden. Ramen.

Defender of the favicon

Montag, 21. Juli 2008

Unglaublich. Da nimmt jemand ein 28 Jahre altes Videospiel und schreibt einen JavaScript-basierten Clone, der im Favicon des Browsers gespielt wird. Unglaublich.

(via)

„sensitive information“ auf bundestag.de

Mittwoch, 03. Oktober 2007

Auf der Suche nach einem Mirror für dieses leider nicht mehr abrufbare Dokument bin ich gerade auf diese Logdatei gestoßen. Klar. Dateien, die Hinweise wie diesen

the hts-log.txt file, and hts-cache folder, may contain sensitive information, such as username/password authentication for websites mirrored in this project do not share these files/folders if you want these information to remain private

in ihrem Kopf enthalten, lege ich auch immer auf meinem Webserver ab und lasse sie von google indizieren. Tja, wenn man schon einen Webserver unter Windows laufen lässt …Da ich aber nichts interresantes entdecken konnte, handelt es sich wahrscheinlich nur um einen honeypot für die Chinesen.

Wenn man keine Ahnung hat …

Donnerstag, 27. September 2007

„Das Internet ist heute so etwas wie die universelle Plattform des heiligen Krieges gegen die westliche Welt. Es ist Kommunikationsmedium, Werbeträger, Fernuniversität, Trainingscamp und Think Tank der Islamisten zugleich.“

Im Internet gäbe es eine

„virtuelle und exterritoriale, zugleich aber reale und höchst gewalttätige Gegenbewegung zur westlichen Demokratie“.

Die

„von realen Menschen programmierte virtuelle Welt [würde] Macht über Menschen in unserer Mitte“ gewinnen.

Die

„absolute Offenheit des virtuellen Raums [werde so] zur Gefahr für die offene Gesellschaft und ihre Verfassung als freiheitlicher Demokratie.“

Wer verzapft sochen Schwachfug? Schäuble natürlich. (O-Töne bei Reutters)

Ratschläge für einen schlechten Webdesigner

Dienstag, 13. Dezember 2005

Bevor es losgeht

Lange bevor ein Besucher deine Seite zu Gesicht bekommen kann, solltest du ihn bereits mit einer Splash-Page, Willkommens- oder Begrüßungsseite konfrontieren. Das macht nicht nur keinen Sinn – nein – es erhöht auch noch die Zeit, die der Besucher auf deiner Seite verbringt (er muss sich ja erst einmal durch deine ach-so-tollen Grafiken hangeln) – und Zeit ist ja bekanntermaßen das A und O. (Dass die Besucher deine Website wohl möglich das erste und letzte mal aufgerufene haben, ist kein Hindernis. Gute Webmaster sind bekanntlich nur bestrebt die Klickraten auf ihre Werbeeinblendungen zu steigern.)

Beachte: Eine Steigerung der tollen Effekte einer Begrüßungsseite erhältst du, indem du diese aus einer exklusiven Kombination aus Flash und JavaScript bastelst! Damit wirst du deine Besucher beeindrucken.

Das Allerwichtigste

Schreibe stets in verschachtelten Tabellenkonstruktionen, damit dein tolles layout auch in allen Browsern gleich ausschaut.
Und nur so, kannst du schließlich verhindern, dass dir deine Benutzer deinen hart erarbeiteten
Inhalt nicht durch einfaches copy&paste klauen können.

Eventuelle Schwierigkeiten deine Seite zu Betrachten – besonders für behinderte Menschen und deren Screenreader – spielen keine Rolle! Und für Maschinen gibt es eh keine Notwendigkeit die Seite zu besuchen. Semantisches Web – was ist das?

Merke: Nur Anfänger brauchen den Google-Bot!

Content

Benutze so oft wie möglich, english expressions – das klingt nicht nur cool, nein es führt auch dazu, dass ein großer Teil deiner Besucher keinen Blassen Schimmer hat, von was du da eigentlich schwafelst. So kannst du perfekt darüber hinwegtäuschen, dass du eigentlich gar keine Inhalte zu bieten hast und nur (du erinnerst dich) an den Clicks auf deine Adbanner interessiert bist.

Die Navigation

Ach ja, wo wir gerade dabei sind: Es gibt eine tolle Möglichkeit das Auffinden von Informationen zu verhindern. Der Trick heißt Flashnavigation. Mit dieser tollen Sache schließt du schonmal eine Menge Leute aus, die keinen Bock haben sich Adobes Software herunterzuladen. Um die Zielgruppe noch zu vergrößern bietet es sich an zusätzlich noch JavaScript oder gar Java zu verwenden.

Weitere Benutzer ausschließen

Ließ weiter, denn es gibt noch andere tolle Tricks, um den spießigen Verweigerern von schlechter Software das Leben zu erschweren! (Da sind sie ja schließlich selber Schuld …)

Wenn du schon mal Inhalte bringst, so sollten deine Besucher diesen Umstand auch gebührend zu würdigen Wissen – und damit sie auf keinen Fall den Unterschied zwischen deinem alltäglichen Gefasel und der ganz tollen Sache übersehen, stopfst du diese Texte einfach in externe Dokumente wie PDFs. Die müssen können sich doofen Benutzer dann umständlich bequem herunterladen.

Und jetzt kommt der eigentliche Trick: Statt quelloffene und freie Formate nutzen, setzt du auf altbewährtes: DOC und Co. sind hier erste Wahl!

Größe

Ja, groß rauskommen soll sie, deine Website. Doch das war es dann auch mit der Großzügigkeit. Platz ist schließlich kostbar – und das besonders im Web!

Darum heißt die Devise:

„Sparen wo es nur geht!“

An Großbuchstaben, Satzzeichen aber auch an der Schriftgröße. (Wäre doch gelacht wenn sich da nicht einige Zentimeter einsparen ließen.)

Damit die ganzen kurzsichtigen Omas und Opas deinen Quatsch dann auch noch lesen können, müssen sie natürlich die Auflösung ihrer Monitore auf 800×600 Pixel herunterschrauben. Und diesen Leuten musst du einen Gefallen tun: Kleiner ist besser! Und das gilt besonders für die Ausmaße deiner Internetseite.

Damit du den Leuten dann auch zeigen kannst, wie viel Mühe du dir ihretwegen machst, klatsche am besten ein „optimiert für 1024 x 768 Pixel“ darunter. – Vergiss in diesem Zusammenhang nicht zu erwähnen, dass du den Internet Explorer für das Nonplusultra der Webanwedungen hältst und alle anderen Browser ignorierst!